• Palliativpflege in der DG

    In der Generalversammlung sind 18 Mitgliedsorganisationen vertreten

    Krankenhäuser:

    Sankt Nikolaus Hospital Eupen, Klinik Sankt Joseph Sankt –Vith

     

    Alten- und Pflegeheime:

    AIOMS Moresnet SCRL, Katharinenstift Astenet VoG, Marienheim Raeren, Vivias – Interkommunale Eifel, Seniorenzentrum Sankt Franziskus Eupen, ÖSHZ Eupen – Alten- und Pflegeheim Sankt – Joseph, Haus Katharina Raeren, Golden Morgen Walhorn

     

    Heimpflege:

    Familienhilfe VoG, Vereinigung der selbständigen Krankenpflegerinnen Belgiens AIIB, Häusliche Krankenpflege (Aide & Soins à domicile de l’arrondissement de Verviers)

     

    Allgemeinmediziner:

    Vereinigung der Allgemeinmediziner des Nordens der DG – Van DG VoG, Vereinigung Eifeler Allgemeinmediziner VoG

     

    Ehrenamtliche Organisationen:

    Josephine Koch Service VoG

     

    Andere

    KPVDB – Deutschsprachige Krankenpflegevereinigung VoG, Belgische Stiftung gegen Krebs VoG

    Der Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus 15 Vertretern der Generalversammlung

    Der Ausschuss:

    Der geschäftsführende Ausschuss wird vom Verwaltungsrat gewählt für jeweils 3 Jahre. Er setzt sich aus 5 Personen zusammen:

    • Präsident: Herr Patrick Laschet
    • Vize-Präsidentin: Frau Josiane Fagnoul
    • Kassierer: Herr Jean-Marie Kohnen
    • Schriftführer: Herr François Trufin
    • Zusätzliches Ausschussmitglied : Frau Myriam Berg
  • Das externe Team

    Das externe Palliativpflegeteam ist ein interdisziplinäres Team, spezialisiert in Palliativpflege. Das Team interveniert in der häuslichen Versorgung beim Patienten, als zweite Linie. Das Team hat eine beratende Rolle in der Schmerzbehandlung und in der Aufrechterhaltung und Verbesserung der Lebensqualität und kann dem Patienten, seinem Umfeld und den Pflegenden eine psychologische Unterstützung anbieten.

     

    Es gibt 28 Externe Teams in Belgien, davon eins in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

    Das externe Team ist

    • ein interdisziplinäres Team und besteht aus Ärzten, Krankenpflegern und gegebenenfalls aus Psychologen oder anderen paramedizinischen Fachkräften, wie Kinesitherapeuten, Ergotherapeuten, … Das externe Team arbeitet eng mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen.
    • ein spezialisiertes Team mit Zusatzausbildung und Erfahrung in Palliativpflege. Die Krankenpflegerinnen stellen ihr Wissen (Gutachten, Kenntnisse) den Hausärzten und den anderen Pflegedienstleistungen, wie Krankenpflegerinnen, Familienhelferinnen, Nachtwachen, Kinés zur Verfügung.

    Das Team der zweiten Linie kommt zusätzlich zu den Pflegenden (erste Linie) des Patienten hinzu.

    Tätigkeitsbereiche des externen Teams sind

    • Das Zuhause des Patienten
    • Alten- und Altenpflegewohnheime
    • Begleitete Wohnräume oder jede andere Wohneinrichtung

    Vorgehensweise

    Die Krankenpflegerinnen des externen Teams intervenieren auf Anfrage des Patienten, der Angehörigen, der Pflegenden, des Hausarztes…, nach Rücksprache und auf schriftlicheVerordnung des Hausarztes, der auch der verantwortliche Ansprechpartner ist.

    Angebote des Externen Teams

    Um einen Palliativpatienten, der die letzte Phase seines Lebens zuhause verbringen möchte, so gut wie möglich pflegen und begleiten zu können, bietet das externe Team allen folgende Dienste an:

    • Zusammenarbeit mit der ersten Linie in Bezug auf die verschiedenen Aspekte der Palliativpflege, wie zum Beispiel: Schmerztherapie, Bekämpfung verschiedener Symptome (Brechreiz, Appetitlosigkeit, Schluckbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Harnretention, Inkontinenz, Husten, Atembeschwerden, Dekubitus, Mundhygiene, usw.)
    • Handhabung verschiedener Hilfsmittel (Medikamentenpumpen, Anti-Dekubitusmatratzen, usw.) und Informationen über Verleih und Verkauf dieser Materialien
    • Psychologische Unterstützung des Patienten und seiner Angehörigen (Emotionen, Angst, Depression, usw. begegnen und akzeptieren)
    • Informieren des Patienten und seiner Familie über Diagnose, Behandlung und Zustand
    • eine gute Organisation und Koordination der Palliativpflege im häuslichen Bereich ermöglichen, Begleitung der Ehrenamtlichen
    • den Mitgliedern der ersten Linie psychologische und moralische Unterstützung bieten
    • zusätzlich kann das Team andere Aktivitäten entwickeln, die indirekt zur Qualität der Palliativpflege beitragen, wie Telefonannahme des Patienten und der Familien, praktische Weiterbildung der Ehrenamtlichen
    • die Hausbesuche und Beratung sind weder zu Lasten des Patienten noch der Familie
    • das Team ist 24 Stunden auf 24 erreichbar, 7 Tage auf 7.

    Flyer Palliativpflegeverband >

  • Die Koordination

    Gründung und Struktur

    1997 : offizielle Gründung und Finanzierung der pluralistischen Verbände pro geographischen Gebieten durch den königlichen Erlass. Es gibt acht Verbände in der Wallonie, einen Verband in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, einen in Brüssel und fünfzehn Verbände in Flandern.

     

    Der Palliativpflegeverband versammelt alle Akteure der Palliativpflege und ist deshalb ein wichtiges Bindeglied im Netzwerk der Palliativpflege. Der Verband hat als Aufgabe, die Palliativkultur zu fördern und zu verbreiten, einerseits durch Öffentlichkeitsarbeit und anderseits durch die Unterstützung und Weiterbildung der Professionellen der verschiedenen Strukturen.

     

    Flyer Palliativpflegeverband >

    Palliativphilosophie >

    Auftrag des Palliativpflegeverbandes

    • Information und Sensibilisierung der Bevölkerung für die Themen Sterben, Tod und Trauer
    • Weiterbildung und Aktualisierung der Kenntnisse hinsichtlich Palliativpflege der Ärzte, Krankenpflegerinnen, Familienhilfe, Krankenwache, Paramediziner, Sozialassistenten, usw.
    • Netzwerke der verschieden Berufsgruppen und Einrichtungen stärken durch Kommunikationsförderung wie Arbeitsgruppen und Versammlungen
    • Periodische Bestandsaufnahme der Erfolge und Bedürfnisse des Verbandes
    • Aufbau und Unterstützung eines Teams ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Palliativbegleitung

     

  • Ehrenamt

    Viele Menschen wünschen, die letzte Zeit des Lebens in ihrer gewohnten Umgebung zu Hause zu verbringen. Um ihnen dies zu ermöglichen, ist der Palliativpflegeverband auch auf die Mitarbeit von Ehrenamtlichen angewiesen. Die ehrenamtliche Begleitung beinhaltet zum einem die Begleitung des Sterbenden und/oder der Angehörigen, zum andern sichert sie eine Präsenz, um den pflegenden Angehörigen einen Freiraum zu schaffen. Ehrenamt in der Palliativpflege ergänzt, aber ersetzt nicht die professionellen Mitarbeiter.

     

    Ehrenamt bei schwerkranken und sterbenden Menschen, ist eine Handlung der Solidarität innerhalb einer Gesellschaft, die den Tod ausgegrenzt hat.

    Ehrenamt ohne Mitgefühl geht nicht

    Mitgefühl geschieht, weniger als eine Entscheidung des Verstandes. Mitgefühl geschieht mehr als ein Zulassen, ein Begreifen (aus dem Herzen heraus), wie sehr wir mit anderen Menschen durch unser Menschsein, Geschaffensein verbunden sind.

    Wahres Mitgefühl entspringt aus der Erkenntnis, dass wir mit allen Lebewesen verbunden sind und nicht dem zwingendem Wunsch, anderen zu helfen, die schlechter dran sind.

     

    Die Antwort des verstorbenen Abbé Pierre auf die Frage von M.Müller, wie er das Mitgefühl aufbringt, ist: „ Das ist ganz leicht, es geschieht einfach. Genauso, wie ich dem Wind, dem Nieselregen und auch der Sonne erlaube, mich zu berühren, wenn ich morgens das Haus verlasse, so erlaube ich es den Gefühlen anderer, mich zu erreichen und zu berühren, wenn ich mein Schneckenhaus von Selbstgewissheit und Selbstbezogenheit verlasse.“

     

    Das Geschehenlassen des Mitgefühls ist nicht abhängig von Fertigkeiten, Fähigkeiten, sondern abhängig davon den Schritt zu wagen „ mein Haus“ zu verlassen und für das offen zu sein, was mir draußen begegnet. (Auszüge aus dem Buch „Dem Sterben einen Platz im Leben geben“ von Monika Müller)

     

    “ Es ist bedrückend zu beobachten, was wir für die Sterbenden tun, ohne dass sie es brauchen, und wie wenig wir das tun, was sie brauchen.“ (Autor unbekannt)

     

    Mit diesem Wissen hat der Palliativpflegeverband eine Charta aufgesetzt, die als Leitsatz für die ehrenamtliche Begleitung zählt.

     

    Charta >

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